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Leben ohne zu Altern - Wahrheit oder Irrglaube?

Anti-Aging ist einer der aktuellsten Trends in der modernen Medizin. Allzu leicht werden unsere Erwartungen nach „Leben ohne Altern“ durch reißerische Werbetexte und Berichte in diversen Lifestyle-Magazinen manipuliert. Seriöses Anti-Aging hat aber einen medizinisch-wissenschaftlichen Hintergrund. Darüber berichtet Mag. Christoph Splichal.

Altern ist ein wandelnder Prozess, der sich über das ganze Leben erstreckt. Es gibt keine bestimmten „Alternsgene“, die das Altern im Sinne festgelegter Programme steuern. Natürlich beeinflussen aber manche Gene die Langlebigkeit sehr wohl, indem diese Gene eine Vielzahl körperlicher Funktionen steuern und ausführen. Das Altern ist daher multifaktoriell und höchst individuell.

Anti-Aging-Faktoren

Bei körperlichen Funktionen spielen biochemische Prozesse eine große Rolle. Diese Prozesse funktionieren wiederum nicht ohne körpereigene Substanzen wie Enzyme oder Hormone. Einigen dieser Stoffe werden Anti-Aging-Aktivitäten nachgesagt.
Beispielsweise zeigt der erwachsene Körper bei einem Mangel am Wachstumshormon, kurz „GH“ genannt, verringerte Knochendichte und Muskelkraft und einen schlechten Allgemeinzustand. Im Zusammenhang mit GH wird auch das IGF1- (Insulinlike- growth-factor 1) genannt. Auch dieses Hormon ist ein Wachstumsfaktor für die normale körperliche Entwicklung. Ob durch Zugabe dieser Hormone tatsächlich das Altern beeinflusst werden kann, ist umstritten.

Definition

Unter der Anti-Aging-Medizin versteht man das Ziel, den beschleunigten Alterungsprozess zu normalisieren oder vorzeitiges Altern zu verhindern. Dabei sollen altersbedingte chronische Erkrankungen vermieden werden. Ziel ist es, die Vitalität, Leistungsfähigkeit und Jugendlichkeit zu erhalten. Wichtig ist dabei aber zu wissen, dass der physiologische Alterungsprozess nicht verlangsamt oder rückgängig gemacht werden kann. Anders gesagt, man kann die „Lebenssünden nicht einfach wegwischen“. Durch gesunde Lebensweise aber, damit ist vor allem Ernährung und Bewegung gemeint, und rechtzeitiges Therapieren von Krankheitsbildern wie Diabetes, Bluthochdruck bzw. Senkung von Cholesterin kann die Lebenserwartung und Lebensqualität entscheidend verbessert werden.

Anti-Aging Hormone im Überblick


Melatonin: ist ein körpereigenes Hormon, das zahlreiche Prozesse im Körper steuert, vor allem den Energiestoffwechsel, den Alterungsprozess, die Pigmentierung der Haut und den Schlaf-Wach-Rhythmus. Es wirkt stressabbauend und als starker Radikalfänger (wie Vitamin C und E) zum Schutz des Herz-Kreislaufsystems. Die Wirksamkeit der Einnahme als Nahrungsergänzung ist (noch) umstritten.

Östrogene und Testosteron: Ein Defizit bei den Geschlechtshormonen wirkt sich mit wesentlichen Beschwerdebildern aus (Depressionen, Stimmungswallungen, Osteoporose um nur einige zu nennen). Für die Therapie mit diesen Hormonen ist eine ärztliche Abklärung unbedingt notwendig. Phytoöstrogene und Isoflavone sind pflanzliche Alternativen mit teils vergleichbarer Wirkung zu den Östrogenen.
DHEA: ist eine den Geschlechtshormonen verwandte körpereigene Substanz, die zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit, der Konzentrationsfähigkeit und der Stimmungslage führen kann. Sie hat auch eine Immunsystem stärkende Wirkung und soll zur Vermeidung von Herz-Kreislauferkrankungen beitragen können. DHEA Einnahme kann nach ärztlicher Besprechung (z. B. wegen geringer DHEA Werte im Blut) Sinn machen.

Serotonin: spielt im Gehirnstoffwechsel eine Rolle und beeinflusst psychische Ausgeglichenheit, Essverhalten, Stimmungslage, Sexualverhalten etc. Der Serotoninabbau wird durch starkes Licht gehemmt. Dies erklärt die positive Wirkung auf das Wohlsein in den lichtreichen Sommermonaten im Jahr. Viele Antidepressiva wirken aufgrund ihrer Serotonin-Schutzwirkung im Körper.

Eicosanoide: Dies ist eine sehr vielfältige Gruppe mit unterschiedlichen Wirkungen auf
Stoffwechsel und Herz-Kreislauf. Am bekanntesten sind die Omega-3-Fettsäuren, die vor allem Triglyzeride senken (Arzneimittel „Omacor“, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel) und deren Einnahme mit Nahrung (Fisch) Sinn macht.

Wachstumshormon (GH): Ein Defizit verringert Knochendichte und Muskelkraft und führt zu einem schlechten Allgemeinzustand. Die Anwendung bei älteren Menschen wird wissenschaftlich diskutiert, da die GH-Mangelerscheinungen mit den typischen Beschwerden älterer Menschen ident sind.

Zu allen so genannten Wunderhormonen („Life-Style-Drugs“) ist zu sagen, dass die Substanzen kritisch betrachtet werden, da vielfach Erfahrung und wissenschaftliche Studien fehlen. Auf der anderen Seite werden die Eigenschaften im menschlichen Organismus durch diese Substanzen auch nicht in Frage gestellt. Wichtig ist, dass Anti-Aging-Mittel nicht ohne kompetente Beratung eingenommen werden sollen.

Anti-Aging in der GesundheitsApotheke

Wir widmen uns als neue Aufgabe in der St. Martin GesundheitsApotheke gezielt dem Anti-Aging. Wir wollen Ihnen auf Basis einer kompetenten medizinischen und ärztlichen Kontrolle Anti-Aging-Dienstleistungen und Anti-Aging-Produkte anbieten.

Testen Sie Ihr biologisches Alter

Im Unterschied zum chronologischen Alter, das durch unseren Geburtstag klar definiert ist, befindet sich der Körper aus verschiedensten Gründen (Lebensstil, Krankheiten etc.) in einem älteren oder jüngeren Zustand. Dies kann als biologisches Alter berechnet werden und bietet einen ersten Schritt zum richtigen Anti-Aging-Weg. Ihr biologischer Test wartet auf Sie in Ihrer St. Martin GesundheitsApotheke!

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